Das fünfte erfolgreich durchgeführte Biathlon-Rennwochenende am Notschrei

  • Thomas Beugger

Hervorragende Organisation - drei Podestplätze für Aline und Seraina König

Einmal mehr organisierten die LG Lausen und der SSC Riehen gemeinsam ein international besetztes Biathlonrenn-Wochenende im Nordic-Center von Notschrei. Organisatorisch klappte alles bestens. In den Sprint- und Massenstartrennen der Elite und Challenger gab es zum Teil sehr spannende Wettkämpfe. Unser Nachwuchs-Biathlon-Quartett war erfolgreich. Aline und Seraina König erkämpften sich sogar drei Podestplätze.

Bereits zum fünften Mal führten die LG Lausen und der SSC Riehen in Notschrei ein Biathlonrennwochenende im Rahmen des Leonteq Biathlon Cups von Swiss Ski durch. Unterstützt wurden wir von den Kollegen des Ski-Vereins Schauinsland e.V. Auf dem Programm standen ein Sprintwettkampf und ein Massenstartrennen. Am Start waren 140 Athletinnen und Athleten aus der Schweiz, aus Liechtenstein und aus Deutschland. OK-Präsident Simon König konnte auf die Mithilfe von 35 Helferinnen und Helfern der beiden organisierenden Vereine zählen. „Dank der Unterstützung aller Mitwirkenden klappte alles bestens“, konnte Simon König am Ende der zwei Wettkampftage stolz mitteilen. Bei idealen Bedingungen, angenehm kühlen Temperaturen und auf perfekt präparierten Loipen setzte es eine Vielzahl von spannenden Wettkämpfen ab. Am Start waren mit Annatina Bieri, Aline und Seraina König sowie Janick Schaub auch vier Mitglieder der LG Lausen und des SSC Riehen. Unsere Athletinnen und unser Athlet zeigten starke Leistungen und konnten in ihren Startfeldern mit den Besten mithalten. Am erfolgreichsten war Aline König. In der Kategorie Jugend 2 siegte sie im Massenstartrennen und wurde sie im Sprintwettkampf (2/1) Dritte. „Es war ein besonderes Gefühl, hier ein Rennen, das meine Stammvereine organisierten, zu gewinnen“, sagte Aline König kurz nach ihrem Zieleinlauf. Dabei gelang ihr das Rennen über 7.5 Kilometer mit viermaligem Schiessen (1/0/3/0) nicht einmal optimal. Im dritten Schiessen traf sie nur zwei der fünf Scheiben und musste deshalb drei Strafrunden und somit zusätzliche 750 Meter absolvieren. Sie reagierte aber wie eine Meisterin und setzte im letzten Stehendanschlag fünf Treffer, so dass sie ihre Konkurrentinnen wieder überholen und als Siegerin die Ziellinie überqueren konnte. Im Gegensatz zum Vortag, als sie im Sprintrennen den dritten Rang erreicht hatte, war sie mit ihrer läuferischen Leistung zufrieden. „Im Sprint hatte ich noch müde Beine, doch im Massenstartrennen lief es mir besser. Ich konnte viel aggressiver laufen“, erklärte Aline. Im gleichen Massenstartrennen war Seraina König sogar noch etwas schneller als Aline im Ziel. In der starken Kategorie Jugend 1 erkämpfte sich Seraina den dritten Rang. Sie überzeugte vor allem mit einer sehr starken Schiessleistung. 18 der 20 Schüsse (1/0/0/1) traf sie ins Schwarze. „Am meisten freut mich, dass ich auch im letzten Schiessen meine Nerven behalten habe“, meinte Seraina. Nicht ganz zufrieden war sie mit ihrer läuferischen Leistung in den beiden Rennen. „Ich hatte „blaue“ Beine und konnte nicht wie gewünscht laufen “, äusserte sich Seraina, die im Sprintrennen den vierten Rang (1/1) erreicht hatte. Gleich zweimal auf dem vierten Platz landete Annatina Bieri. In beiden Rennen gelang der 18-jährigen das Stehendschiessen nicht wunschgemäss (Sprint: 0/2, Massenstart: 2/0/1/4). Weil sie auch läuferisch nicht ganz ihr gewohntes Leistungsniveau abrufen konnte, reichte es beide Male knapp nicht für einen Podestplatz. Janick Schaub erkämpfte sich im sehr stark besetzten Feld der Jugend 2 im Sprintrennen im siebten Rang und im Massenstart-Wettbewerb im sechsten Rang. Beide Male überzeugte der Ziefner am Schiess-Stand. Auf der Sprintdistanz erzielte er neun Treffer (0/1), im Massenstartrennen 18 (0/0/2/0). Die zwei Fehler im ersten Stehendschiessen ärgerten ihn etwas.“ Ich lief die dritte Runde wohl etwas zu schnell, was sich prompt beim Schiessen auswirkte“. Während er beim Schiessen der Beste war, konnte er läuferisch mit den Schnellsten (noch) nicht mithalten. „Vor allem in den heftigen Anstiegen sind meine Konkurrenten stärker wie ich“, erklärte Janick Schaub, der in den letzten zwei Wochen mehrmals auf der Waldweid trainieren konnte. Das Baselbieter Biathlon-Quartett hat in dieser Saison noch einige Wettkämpfe auf dem Programm. Vor allem auf den Schlusslauf des internationalen Alpen-Cups in Obertilliach und auf die Schweizermeisterschaften in Ulrichen freuen sich Aline und Seraina König, Annatina Bieri und Janick Schaub.